SEO Tipps für Wordpress

Wordpress ist die wohl bekannteste freie Software zur Verwaltung der Inhalte einer Website. Zu Beginn wurde Wordpress vor allem für Webblogs entwickelt. Durch die vielseitigen Möglichkeiten wird die Software mittlerweile jedoch für alle Arten von Websites genutzt. Sie bietet dem Nutzer alle Möglichkeiten eines vollwertigen CMS (Content-Management-System, auf Deutsch: Inhaltsverwaltungssystem) und hat zudem einige Erweiterungsmöglichkeiten.

 

Gerade im Bereich SEO bietet Wordpress viele Möglichkeiten und macht es dem Nutzer recht einfach, diese zu nutzen. SEO, also Search Engine Optimization oder die Suchmaschinenoptimierung wird für jeden Betreiber einer Website immer wichtiger. Denn nur wer in Sachen SEO auf dem Laufenden ist hat gute Chancen in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen wie Google auf den vorderen Plätzen zu landen. Und nur die Seiten, die auf diesen Plätzen landen werden auch vom Nutzer gefunden.

Die hilfreichsten Tipps wie sich die Suchmaschinenoptimierung in Wordpress optimal durchführen lässt sind im Folgenden aufgeführt.

Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei die URL- oder Permalink-Struktur. Wordpress hat für die Erstellung der URL ein festgelegtes Schema mit dem die URL zu jedem Beitrag erstellt wird. Dieser automatisch erstellte Link ist jedoch für den Nutzer und vor allem für die Suchmaschinen schwer zu lesen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die URL manuell anzupassen. Dabei sollte vor allem auf die Länge der URL sowie auf den Aufbau dieser geachtet werden. Ebenfalls ist es sinnvoll Keywords in die URL einzufügen, damit die Suchmaschinen besser einordnen können, ob die Website auch hilfreich für den Nutzer ist.

Auch das genutzte Theme ist ein wichtiger Punkt in Sachen Wordpress und SEO. Bei der Wahl des Themes sollte vor allem darauf geachtet werden, dass es auch die Mobile-Seiten unterstützt. Google hat im Jahr 2013 bekannt gegeben, dass Websites die keine Mobile-Version vorweisen zukünftig schlechter gerankt werden. Vor allem, da die Anzahl der Nutzer eines Smartphones oder Tablets stetig ansteigt ist es sinnvoll, direkt ein Theme auszuwählen, welches auch im Responsive Design gut aussieht und auf jeder Bildschirmgröße optimal genutzt werden kann. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass das gewählte Theme auch alle gewünschten Plugins unterstützt.

Auf interne Verlinkungen sollte ebenfalls nicht verzichtet werden. Durch eben diese wird der Nutzer ganz einfach von einem interessanten Beitrag zum nächsten geleitet. Natürlich sollten die verlinkten Beiträge auch relevant sein und nicht völlig themenfremd. Doch nicht nur dem Nutzer wird dadurch ein Mehrwert geboten. Auch den Suchmaschinen wird es durch interne Verlinkungen leichter gemacht, die Website zu analysieren. Hier muss auch auf den title-tag geachtet werden. Dieser wird dem Nutzer angezeigt, wenn er mit der Maus über den Link fährt. Der title-tag sollte das Keyword enthalten und einen sinnvollen Text beinhalten.

Der wichtigste Punkt in Sachen SEO ist jedoch unumstritten der Inhalt. Daher sollte eben darauf das größte Augenmerk gelegt werden. Denn nicht jeder Content ist guter Content. Google kann zwar nicht unterscheiden, ob es sich um qualitativ guten Inhalt handelt oder nicht. Aber die Suchalgorithmen von Google können immer besser unterscheiden, ob es sich bei den Inhalten um tatsächlich relevante und hilfreiche Informationen für den Nutzer handelt oder nicht. Daher sollte gerade das Keyword am Anfang des Textes vorkommen und auch noch einige weitere Male im Text erscheinen. Sicherlich ist dieser Punkt der am schwersten zu erfüllende. Jedoch lohnt sich die Mühe, auf guten Inhalt zu achten und dem Nutzer einen Mehrwert zu bieten. Denn wenn der Nutzer guten Content findet bleibt er länger auf der Website. Und auch die Verweildauer bei den angeklickten Suchergebnissen fließt in das Ranking von Google mit ein.

Wordpress wurde schon von Grund auf leicht verständlich und auch Suchmaschinenoptimiert entwickelt. Zusätzlich gibt es viele nützliche Plugins, die gerade in Sachen SEO sehr hilfreich sind. Und sie nehmen dem Betreiber der Website einiges an Arbeit ab.

  • Das bekannteste und auch meist genutzte Plugin ist das „Wordpress SEO Plugin“ von Yoast. Dieses bietet die „All in One“-Lösung und ist zudem sehr nutzerfreundlich. Bei nahezu allen OnPage Optimierungen bekommt der Betreiber der Website Hilfe durch dieses Plugin.
  • Ein weiteres hilfreiches Plugin ist das Plugin „SEO friendly Images“. Dieses ist hilfreich bei der Bildoptimierung. Mit dem Plugin werden alle Grafiken und Fotos nach zuvor festgelegten Optionen angepasst und die Alt- und Title-Tags automatisch ergänzt. Somit muss das nicht bei jeder neuen Grafik oder jedem neuen Foto manuell gemacht werden.
  • Mit dem Plugin „WP Smush.it“ wird zusätzlich die Größe der Grafik oder des Fotos angepasst. Durch zu große Fotos entstehen sehr lange Ladezeiten. Das Plugin verhindert eben diese langen Ladezeiten, da diese nicht nur der Suchmaschinenoptimierung schaden sondern auch der Nutzererfahrung.


Neben diesen Plugins gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, kostenlos sowie kostenpflichtig. Jeder Betreiber einer Website sollte sich jedoch gut überlegen, welche Plugins er tatsächlich benötigt. Denn zu viele können ebenfalls die Ladezeiten der Website erhöhen. Und lange Ladezeiten werden auch im Google-Ranking schlechter bewertet.

Trotz all dieser nützlichen Helfer gilt jedoch gerade auch hier das Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Denn wer wirklich sicher gehen will, dass alle Möglichkeiten in Sachen SEO optimal ausgeschöpft werden und das alles richtig läuft sollte immer wieder einen Blick darauf werfen, was auf der Website läuft. Hier lohnt es sich ein Webanalyse-Tool zu installieren. Dadurch lässt sich am schnellsten erkennen, welche Optimierungen notwendig sind.

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