Ist eine Seite in einem der Filter gelandet, dann muss erst einmal die Onpage Optimierung bereinigt und
wie im eBook beschrieben neu aufgebaut werden. Dann wertet man die falsch gesetzten
Backlinks selbst ab, dazu kann das Disavow Tool von Google genutzt werden. Dazu werden die
betreffenden Links in das Tool eingegeben und per Button markiert und abgewertet.

Wichtig zu wissen ist, dass Panda und Penguin Update immer zusammen spielen. Nur eine Web-Seite,
die vorher schon durch das Panda Update abgewertet wurde, kann auch Abstrafungen durch das
Penguin Update erleiden.

Falls eine Webseite nach einem Update 2,3,4,5,6 oder mehr Plätze verliert, ist das keine Abstrafung in
dem Sinne, sondern diese Webseite hat Backlinks verloren. Dies wiederum weil Google Backlinks
abwertet, die von einer abgestraften Seite stammen. Schlagen oder Panda oder Penguin zu, verliert eine
Webseite deutlich mehr als nur ein paar Plätze.

Das Penguin 2.0 hat praktisch noch einmal nachgeräumt und hat alle Webseiten abgestraft, die zu viel
Backlinks von Seiten enthielten, die vom Panda-Update abgestraft wurden.

Kommt es bei einer Webseite zur Abstrafung wegen Panda oder Pinguin wird die Ursache häufig in den
Backlinks gesucht. In der Regel liegt das Problem jedoch nicht dort, sondern im Aufbau der Webseite
und/oder darin, dass Duplicate Content vorhanden ist. Doppelte Inhalte auf einer Webseite gehören
nach wie vor zu den wichtigsten Gründen, aus denen eine Webseite abgewertet wird und in ein Filter landet. Gleiche oder
auffällig ähnliche Inhalte auf einzelnen Webseiten oder den Unterseiten einer Domain lassen Google
vermuten, dass es sich hier um eine absichtliche Täuschung geht - die Abstrafung der Seite durch
Abwertung ist die Folge.

DC kann übrigens auch ganz unbeabsichtigt entstehen, zum Beispiel wenn eine Webseite sowohl über
„www.webseite.de“ wie auch „webseite.de“ erreichbar ist und keine Weiterleitung von der einen zur
anderen Seite vorhanden ist.

Entdeckt Google Duplicate Content, wird automatisch nur eine Webseite indiziert, welche das ist, kann
der Seitenbetreiber nur bedingt beeinflussen. So kann es geschehen, dass zum Beispiel auch die
Druckversion einer Seite (falls vorhanden) indiziert wird. Maßnahmen zur Verhinderung von DC sind zum
Beispiel die Einrichtung einer 301-Weiterleitung, bei der der Nutzer automatisch auf die gewünschte
Seite umgeleitet wird oder die Kanoninisierung, bei der im HTML-Code die für die Indizierung
bevorzugte Seite angegeben ist.

Doppelter Content lässt sich mit Hilfe verschiedener Tools aufspüren, zum Teil sind diese auch kostenlos.
Die einfachste Möglichkeit ist die Eingabe einer Phrase aus einem Text in Anführungszeichen bei Google.
Um doppelte Inhalte innerhalb einer Webseite aufzuspüren, gibt es im Netz ebenfalls zahlreiche Tools.

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